After Work Bildergalerien


Anfangs berichtete ich in dieser Rubrik unter anderem über meinen Werdegang als Optikerin und meine momentane Lebenssituation. Ich bemühe mich sehr immer abwechslungsreiche und interessante Berichte zu Schreiben. Leider finde ich nicht immer die nötige Zeit dazu. Wie viele von Euch schon wissen, gestalte ich meine Homepage mit allen Texten und Bilder selber. Neben dem täglichen Training und meinem 60% Pensum gerät dies deshalb manchmal etwas in den Hintergrund. 
Bis jetzt habe ich jedoch vorwiegend positive Feedbacks erhalten, was mich natürlich zusätzlich motiviert euch auf dem Laufenden zu halten. 

Ich habe mir überlegt, was ich euch im neuen Jahr hier hineinschreiben könnte. Die Rubrik heisst „After Work“. Da habe ich mir gedacht, schreibe ein wenig über das, was du nach der Arbeit tust. Jetzt stellt sich hier die Frage, ist Badminton meine „Arbeit“ oder bezeichne ich das als „Arbeit“ worauf sich meine Berufsausbildung bezieht? Obwohl ich im ersten Bericht klar meinen Beruf Optikerin als Arbeit bezeichnet habe bleibt es eine gute Frage. 

Nach langer Überlegung bin ich auf den Schluss gekommen, dass ich das Eine nicht vom Anderen ausschliessen kann. Denn ohne meinen Beruf könnte ich nicht Badminton spielen, oder zumindest nicht auf diesem Niveau, und ohne meinen Sport wäre ich um viele Erfahrungen und Erlebnisse ärmer. Beides hat mich physisch und psychisch um vieles weitergebracht. Ich habe gelernt an meine Grenzen zu stossen. Lerne immer wieder viele neue Leute kennen und kann mir meinen
 
Lebensunterhalt selber verdienen. Das alles bringt ein Stück Lebenserfahrung, welche man braucht, um sich weiter zu entwickeln. 

So gestaltet sich meine Freizeit unterschiedlicher. Neben Regeneration gehören auch ganz andere Beschäftigungen noch dazu. Zum Beispiel habe ich im Solothurnischen Badminton Verband (SOBV) seit letztem Jahr das Amt der Juniorenkoordinatorin übernommen. Dazu gehört die Organisation und Koordination der Juniorentrainings, Aktualisierung der Juniorenlisten, Einteilung der Kader in Stärkeklassen usw. Dazu kommt, dass ich Tag für Tag meine Homepage auf dem aktuellen Stand halten sollte und selbstverständlich wird nach der „normalen“ Arbeit auch trainiert. An den Wochenenden sind dann meistens Wettkämpfe oder Trainingslager. Ist dies nicht der Fall führt mein Weg nach Österreich. Vielmehr nach Oberösterreich, wo ich meine Liebe gefunden habe. Dort tanke ich zusätzlich sehr viel Kraft, um dann gestärkt in die Schweiz zurück zu kehren und meinen Alltag zu meistern.
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